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Atomkraftwerke und Jod-Tabletten

Für Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder lesen ...


«Packungsbeilage für Atomkraftwerke und Atomstrom - Risiken und Nebenwirkungen» (1 Seite)

 

Autor:
Wolfgang Rehfus

Datum:
12.11.2004

Anhang 1:
26.11.2004

Anhang 2:
21.7.2013

 ●  Radioaktivität im Atomkraftwerk

 ●  Kein Schutz durch Jod-Tabletten

 ●  Risiken und Nebenwirkungen von Atomkraftwerken

 ●  Sicherer Schutz durch erneuerbare Energien

 ●  Ärztliches Memorandum zur industriellen Nutzung der Atomenergie (Kurzfassung)

 ●  Anhang 1:   Offener Brief an Bundesrat und Parlament (Energieverordnung EnV: Packungsbeilage Atomstrom)

 ●  Anhang 2:   Jodpillen für Zürich oder Packungsbeilage für Atomstrom?

 ●  PS ...

Radioaktivität

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vgl. The Catastrophe of Fukushima, Video speech by the physician, author and speaker Dr Helen Caldicott, 15.5.2011

vgl. auch Internal Radioactive Emitters – Invisible, Tasteless, and Odorless, Dr Helen Caldicott, 14.7.2011 (Kopie )

 

«Die Menge an Radioaktivität, die in einem Reaktor vorhanden ist, ist grösser als die Menge Radioaktivität, die eine Atombombe verbreitet, und zwar nicht unerheblich grösser.»

(Prof. Dr. C. F. von Weizsäcker, Atomphysiker) 1)

«A reactor in one day produces as much radioactivity as a 50-kt nuclear explosion.»

(Prof. Dr. Richard L. Garwin, Atomphysiker) 2)

Dies entspricht für jedes Atomkraftwerk der Menge Radioaktivität von 1460 Hiroshima Atombomben (à 12.5 kt) pro Jahr. 3)

1) vgl. "Ärztliches Memorandum zur industriellen Nutzung der Atomenergie", Dr. med. Max Otto Bruker u.a.

2) vgl.
Prof. Dr. Richard L. Garwin (Atomphysiker), «Can the World Do Without Nuclear Power? Can the World Live With Nuclear Power?», Nuclear Control Institute, 9.4.2001

3) vgl. Umfrage zeigt: Schweizer AKW wissen nicht was sie tun! Wieviel Radioaktivität produzieren die Schweizer Atomkraftwerke?, SolarPeace.ch, 1.9.2011

vgl. auch Glaubhafte Friedenspolitik erfordert Verzicht auf Atomenergie!, Offener Brief an Bundespräsident Köhler in Deutschland, SolarPeace.ch, 24.5.2005

Jod-Tabletten

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Jod-Tabletten schützen nicht vor einer landesweiten radioaktiven Verseuchung.

 

 

 

 

Kein Schutz durch Jod-Tabletten

In der Schweiz werden an die Bevölkerung im Umkreis von 20 Kilometern um die 5 Schweizer Atomkraftwerke Jod-Tabletten (Kaliumiodidtabletten) verteilt. Diese sollen die Bevölkerung im Fall eines radioaktiven Unfalls in einem Atomkraftwerk vor Schilddrüsen-Krebs schützen, nicht aber vor anderen Verstahlungsfolgen. 4)

Doch die Radioaktivität aus Atomkraftwerken stoppt nicht an diesen 20-Kilometer-Grenzen. Was ist mit der restlichen Bevölkerung? Auch bieten die Jod-Tabletten ausdrücklich keinen Schutz gegen radioaktive Strahlung, die von aussen auf den Körper wirkt. Jod-Tabletten können also vor einer landesweiten radioaktiven Verseuchung ganz sicher nicht schützen!

Die Swissmedic schreibt unter 'Richtiges Verhalten im Notfall', dass die restliche Bevölkerung in der Regel nicht betroffen ist, und als 'Hintergrund-Information': "Kaliumiodidtabletten verhindern, dass sich radioaktives Iod, das über die Atemwege aufgenommen wird, in der Schilddrüse anreichert. Die Kaliumiodidtabletten bieten allerdings keinen allgemeinen Schutz gegen Strahlung, die von aussen auf den Körper einwirkt. Deshalb muss bei einer Gefährdung durch Radioaktivität das Hausinnere bzw. ein Keller oder Schutzraum aufgesucht werden. Der Schutz der Schilddrüse mit Kaliumiodid gilt als sichere und ungefährliche Massnahme."5)

Anmerkung vom 22.7.2013:

Die Rubrik 'Fragen und Antworten' der offiziellen Webseite der Jod-Tabletten (Kaliumiodid.ch) informiert ausdrücklich: "Die wichtigste Massnahme ist, sich nicht im Freien aufzuhalten, sondern sich in Gebäude zu begeben, Fenster und Türen zu schliessen sowie alle Lüftungen abzuschalten." und relativiert damit den Sinn der Jod-Tabletten.5)

Die Packungsbeilage in der Rubrik 'Downloadbereich' informiert entsprechend und warnt vor den Nebenwirkungen:5) 

"Bitte nehmen Sie keine Tabletten ohne Aufforderung der Behörden ein. Kaliumiodid-Tabletten verhindern die Speicherung radioaktiven Iods in der Schilddrüse. Sie bieten aber keinen Schutz gegen Strahlung, die von aussen auf den Körper und die Atemwege wirkt. Deshalb muss bei einer Gefährdung durch Radioaktivität in jedem Fall das Hausinnere bzw. ein Keller oder Schutzraum aufgesucht werden."5)

"Kein allgemeiner Schutz gegen Strahlung" ist also laut Swissmedic eine sichere Massnahme. Und im zusätzlich zu den Jod-Tabletten vorgeschriebenen Schutzraum gibt es (hoffentlich) sowieso kein radioaktives Iod, das über die Atemwege aufgenommen werden könnte, sonst wäre es ja kein Schutzraum?

Die Kaliumiodidtabletten sind somit mehr als ein grober Unfug und eine Verharmlosung der tatsächlichen Gefahren durch Atomkraftwerke!

Über die Risiken und Nebenwirkungen von Jod für den menschlichen Organismus wird meistens nicht berichtet. Künstlich zugeführtes Jod in der Ernährung erhöht zum Beispiel die Nitrosaminbildung um mindestens das 6-fache, und erhöht damit grundsätzlich die Krebsgefahr. Jod wird nicht nur in der Schilddrüse angereichert, sondern auch in anderen Organen, z.B. in Speicheldrüsen, Magen, Laktierenden Brustdrüsen, Placenta, Plexus chorioideus, Haut. 6)

4) vgl. Pressemitteilung, Swissmedic, 29.10.2004

vgl. das Kapitel 'Jod, Strontium, Krypton und Plutonium' in:
Ärztliches Memorandum zur industriellen Nutzung der Atomenergie, Dr. med. Max Otto Bruker u.a.


5) vgl. Kaliumiodid.ch,  ATAG Wirtschaftsorganisationen AG (im Auftrag der Swissmedic, Schweizerisches Heilmittelinstitut) und dort die Packungsbeilage der Jod-Tabletten


vgl. auch "AKW-Lobby befürchtet Imageschaden", "Die Direktion des Atomkraftwerkes Gösgen lässt verlauten, sogar eine Vorverteilung im kleinen Kreise sei wissenschaftlich unnötig und imageschädigend! Sie bittet darum, mit dem Neuverteilen der Tabletten sei zuzuwarten bis nach den energiepolitischen Abstimmungen. Der Bundesrat hat dieser Bitte entsprochen.", zitiert aus: "Kaliumiodid: (k)ein Thema vor der Strom ohne Atom-Abstimmung?", Greenpeace, 9.2.2003

vgl. hierzu Die Natur gewinnt immer!, SolarPeace.ch, 18.8.2003


6) vgl. Jod-Kritik.de mit allen Informationen zu Jod und seine Nebenwirkungen, z.B.: Krebskrank durch Jod?, Dagmar Braunschweig-Pauli in BALANCE® 4/2000 und Der Jod-Krimi, Dr. med. M.O. Bruker und Ilse Gutjahr in BALANCE® 1/2000 (vgl. Gesellschaft für Gesundheitsberatung GGB)

vgl. "Ab einem Alter von 45 ist nach Angaben der Experten die Gefahr einer Schilddrüsenüberfunktion größer als das Risiko von Schilddrüsenkrebs, so dass dieser Personenkreis keine Jodtabletten benötige.", Jodsättigung der Schilddrüsen für den Super-GAU
aus: 'Krankmacher Jod - Die Chronik eines Jahrhundertskandals', Dagmar Braunschweig-Pauli, 2002, ISBN 3-927124-40-0

Atomenergie

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Atomenergie ist aus Gründen der Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Neutralität, Ökologie  und Gesundheit keine Option der zukünftigen Energieversorgung.
 

 

 

 

 



Kosten und Haftpflicht bei nuklearen Unfällen (Tschernobyl 324 Mia. CHF, Fukushima 204 Mia. CHF, GAU in der Schweiz 4300 Mia. CHF), 20Minuten

vgl. 4'300 Milliarden Franken Risikokosten durch Atomenergie in der Studie "Verbesserte Deckung des Nuklearrisikos - zu welchen Bedingungen?", Bundesamt für Energie (Dezember 2000)

 

 


Weitere Informationen:

 

Umfrage zeigt: Schweizer AKW wissen nicht was sie tun! Wieviel Radioaktivität produzieren die Schweizer Atomkraftwerke?, SolarPeace.ch, 1.9.2011

 

UN-Resolution «Klimawandel durch Radioaktivität», SolarPeace.ch, 7.8.2009

Risiken und Nebenwirkungen von Atomkraftwerken

Vielleicht ist es gut, wenn wir uns die Problematik der Atomkraftwerke anlässlich dieser verordneten Jod-Tabletten vollständig in Erinnerung rufen:

  1. Milliarden an Subventionen und Staatsprivilegien sind die Ursachen, dass Atomenergie zwar sehr günstig verkauft wird, in Wirklichkeit aber bei weitem die teuerste Energieform ist und unsere Volkswirtschaft belastet.  7)

    Atomstrom kostet 3 CHF/kWh (ohne Subventionen und Staatsprivilegien). Solarstrom kostete ohne Subventionen ca. 1 CHF/kWh im Jahr 2000, seit 2010 ca. 0.5 CHF/kWh und weiterhin sinkend. Solarstrom ist damit bereits heute mehr als 80 % günstiger wie Atomstrom (Nachtrag: Photovoltaic Grid Parity wurde 2011 in Deutschland erreicht). 8)

  2. Ein GAU (Grösster anzunehmender Unfall) führt zur landesweiten radioaktiven Verseuchung. Künstlich errechnete Wahrscheinlichkeiten sind bei solchen Risiken vollkommen unrelevant! Das Bundesamt für Zivilschutz und das Bundesamt für Energie (BfE) rechnen bei einen Kernschmelzunfall mit Schadenskosten von 4'200 bis 4'300 Milliarden CHF. 9)

  3. Das Gutachten der deutschen Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) zu den Terrorgefahren für Atomkraftwerke ergab, dass "der gezielte Absturz eines Verkehrsflugzeugs bei jedem deutschen Atomkraftwerk zu einem Super-GAU führen kann." Dies gilt für alle Atomkraftwerke und sicher nicht nur für "gezielte" Abstürze. 10)

  4. Atomkraftwerke verunmöglichen Neutralität, da das Uran, der Rohstoff für Atomenergie, zu 100% importiert und die Trennung zwischen "friedlicher" und militärischer Nutzung der Atomenergie immer schwieriger wird. Die Länder, die nach Atomwaffen streben, versuchen dies über die Brücke der Atomenergie. Mit der weiteren Verbreitung der Atomenergie wächst die Gefahr der Verbreitung von Atomwaffen und der Ausbreitung des Atomterrorismus. 11)

  5. Heute hat die Kernenergie einen Anteil am Primärenergieverbrauch der Welt von weit unter zehn Prozent. Würden wir einen weltweiten Anteil von vierzig Prozent Primärenergie aus Kernkraftwerken anstreben, wären die Uranvorräte innerhalb von 10 Jahren erschöpft. Im Gegensatz zu den fossilen Energierohstoffen besteht bei Uran bereits seit mehreren Jahren eine Lücke zwischen der Förderung und dem Verbrauch. Mit den jüngsten Zahlen der Internationale Energieagentur in Paris (IEA) würden die Uranvorräte bei 40% Primärenergie aus Atomkraftwerken sogar nur 5 Jahre reichen. 12)

  6. Der radioaktive Atommüll strahlt viele 1'000 Jahre, kann nicht beseitigt werden, ist hochgradig krebserzeugend und giftig. Atommüll ist ein unlösbares Problem und nicht zuletzt auch wirtschaftlich eine verantwortungslose Hypothek an kommende Generationen. Da nur 0,1 % des Brennmaterials im Reaktor in Energie umgesetzt wird, also 99,9 % als radioaktiver Atommüll zurückbleiben, werden in Atomreaktoren täglich unvorstellbare Mengen von Atommüll erzeugt. 13)

    "Atommüll ist das gefährlichste Abfallprodukt der Industriegesellschaft, und das langlebigste Erbe unserer Zivilisation. In jeder Phase des nuklearen Kreislaufs wird radioaktiver Müll produziert – beim Abbau von Uran, beim Betrieb von Atomkraftwerken und bei der Wiederaufarbeitung. Allein für das schweizerische Atomkraftwerk Leibstadt fallen jährlich 300'000 Tonnen strahlende Erzreste an. Bei der Wiederaufarbeitung wird das hochgefährliche Plutonium abgetrennt und weiterer Atomabfall geschaffen." 14)

  7. Die medizinischen Auswirkungen der Atomkraftwerke sind in der Öffentlichkeit fast unbekannt. Das zeigt auch ein Beispiel in Deutschland, bei dem Wissenschaftler der Landesregierung "Verschleierung" vorwerfen. Die Mehrheit der schleswig-holsteinischen Fachkommission zur Ursachenaufklärung der Leukämieerkrankungen erklärte ihren Rücktritt. Weiterhin erkranken Kinder bei den Geesthachter Atomanlagen auffällig häufig an Leukämie. 15)

    Dr. med. Max-Otto Bruker hatte zusammen mit den Atomphysikern Prof. Dr. Dr. h.c. Karl Bechert und Prof. Dr. C. F. von Weizsäcker das "Ärztliche Memorandum zur industriellen Nutzung der Atomenergie" erstellt. Die unten angefügte Kurzfassung ist vollständig daraus zitiert. 18)

    Auch der Bericht ECRR 2003 des 'European Committee on Radiation Risk' stellt fest "It is not possible accurately to determine ‘radiation dose to populations’." und kommt zu der Schlussfolgerung: "Nuclear power is a costly way of producing energy when human health deficits are included in the overall assessment.16)

7) "BfE: Atomenergie schadet der Schweizer Volkswirtschaft", SolarPeace.ch, 29.4.2003

vgl. 115 Mrd. Subventionen und Staatsprivilegien
, Solar Agentur Schweiz, 2003

vgl. Wann kommt die längst überfällige vollständige Atomhaftpflicht-Versicherungspflicht?, Frank Winkler, 19.03.2011

 

8) "Die AKW Begeisterung steckt tief im Kühlturm" (kWh würde 3 CHF kosten) , 3.3.2000, CASH; und die dort zitierte Studie "Privatisierung der KKW-Haftung in der BRD", Gutachten der Regierung Kohl (CDU/CSU/FDP), Sept. 1992

vgl. CDAK-Grundsatzpapier, CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK), BUNDESVERBAND CDU/CSU - Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie, 17.05.2005 (24.6.2008, Kopie
)

vgl. Atomstrom würde 5 CHF/kWh kosten ...
, "Atompläne: Unverantwortlich und kurzsichtig", Greenpeace, 24.5.2005

vgl. Atommeiler nicht versicherbar und Munich RE-Chef Von Bomhard in Schäden durch Super-GAU lassen sich kaum absichern, WELT ONLINE, 20.3.2011

vgl. "Photovoltaik kann bis 2025 20% des Strombedarfs decken - Die Preise fallen laufend", "1992 kostete eine kWh Solarstrom rund 2 Franken, im Jahr 2000 ca. 1 Franken, 2010 zwischen 50 und 60 Rappen ... 2030 auf etwa 14 Rp./kWh", Schweizerische Energiestiftung

vgl. Photovoltaic Grid Parity wurde 2011 in Deutschland erreicht , «Grid parity was achieved in Germany in 2011 with levelized cost of energy (LCOE) of newly installed systems below retail electricity prices for private households.», Germany Trade & Invest 2013/2014

vgl. Atomstrom teurer als Solarstrom, UK: Neues AKW erhält 11 Cent/kWh Einspeisevergütung mit Inflationsausgleich für 35 Jahre (auch dieses AKW zahlt nicht für Risikoversicherung und Folgekosten), Franz Alt, 27.10.2013 und den Kommentar Ein Reaktor als Bankrotterklärung, «Insgesamt kommt die angeblich so wirtschaftliche Atomkraft die Stromkunden damit weit mehr als doppelt so teuer zu stehen wie Wind und Sonne», TAZ, 27.10.2013

 

9) vgl. Inefffizienz, Marktverzerrung und 4'300 Milliarden Franken Risikokosten durch Atomenergie. in der Studie "Verbesserte Deckung des Nuklearrisikos - zu welchen Bedingungen?", Bundesamt für Energie (Dezember 2000)

vgl. Kosten und Haftpflicht bei nuklearen Unfällen (Tschernobyl 324 Mia. CHF, Fukushima 204 Mia. CHF, GAU in der Schweiz 4300 Mia. CHF), 20Minuten

vgl. Ein neues Atomkraftwerk für die Schweiz?, "... Bei zwei Euroreaktoren à 1600 MW wäre das im Jahr die Radioaktivität von 3200 Hiroshima Bomben.", Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) e.V., 21.2.2007

vgl. «A reactor in one day produces as much radioactivity as a 50-kt nuclear explosion.», Prof. Dr. Richard L. Garwin (Atomphysiker), «Can the World Do Without Nuclear Power? Can the World Live With Nuclear Power?», Nuclear Control Institute, 9.4.2001 (vgl. Kopie Seite 5
)

Anmerkung: dies entspricht pro Jahr 1460 Hiroshima Atombomben à 12.5 kt (Kopie
), Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW, Friedensnobelpreis 1985)

vgl. "Super-GAU-Risiko in Europa: 16 Prozent", Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW), 2005, vgl. Poster im "Nuclear Power Fact File""Nuclear Power Fact File"

vgl. „Das zentrale Sicherheitssystem hat nicht funktioniert“, Schwere Panne in bulgarischem Kernkraftwerk und "Das Risiko für Reaktorkatastrophen ist weit höher, als die Betreiber behaupten", In letzter Minute, Der Tagesspiegel, 24.4.2006; vgl. auch: Kein Tschernobyl in Bulgarien!

 

10) vgl. Kapitel "Sicherheit" der Studie "Chancen für unsere Zukunft", SolarPeace.ch, 14.11.2003

vgl. Sicherheit von Atomkraftwerken bei Erdbeben, Schweizerischer Nationalrat, 02.10.2006

 

11) vgl. Kapitel "Neutralität" der Studie "Chancen für unsere Zukunft", SolarPeace.ch, 14.11.2003

vgl. "Erneuerbare Energien statt Atomenergie"
, Gemeinnützige Europäische Vereinigung für erneuerbare Energien e.V. EuroSolar, 2004

 

12) Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH, Rubrik 'Uran: Kernenergie und Kernfusion'.

vgl. "Die Prognosen des Weltenergierats sind eindeutig: Das Uran reicht 60 Jahre", Dr. Franz Alt, 2001

vgl. "Nur 3,3% der weltweit verbrauchten Energie stammen aus den 440 Atomkraftwerken", Internationale Energieagentur in Paris, IEA, 01.07.2005; vgl. auch Die Träume der Atomlobby, Dr. Franz Alt, 2004

vgl. auch "Versorgungslücke und Prognosen (Erdöl, Erdgas, Uran)" in der Studie "Chancen für unsere Zukunft", SolarPeace.ch, 14.11.2003

 

13) vgl. die Kapitel 'Die Halbwertszeit' und 'Der Atommüll' in: Ärztliches Memorandum zur industriellen Nutzung der Atomenergie, Dr. med. Max Otto Bruker u.a.

vgl. "Yucca Mountain, USA", CBS NEWS, 25.7.2004

vgl. Problem Atommüll weltweit ungelöst, Internationales Endlager Symposium, Greenpeace 10.11.2002

vgl. Wasting the Future - Radioactive waste , David Sweeney, energyscience.org.au, Nov 2006

 

14) vgl. Hunderttausend Jahre lang, Greenpeace, 27.11.2000

vgl. 4,5 Milliarden Jahre Halbwertzeit von Uran 238, BundesUmweltPortal u.a., 25.11.2014

 

15) vgl. Leukämie bei AKW: Wissenschaftler werfen Landesregierung „Verschleierung“ vor., Prof. Dr. Otmar Wassermann u.a., 15.9.2004; "Abschlussbericht der Fachkomission zur Leukämie-Häufung bei Kindern" im Artikel "Sind Waffentests Ursache für Leukämie bei Kindern in der Elbmarsch?", Zeit-Fragen Nr.43, 8.11.2004

vgl. Gutachten: Folgen Tschernobyls unterschätzt, Süddeutsche Zeitung, 6.4.2006; vgl. auch Tschernobyl, der Krebs und die widersprüchlichen Todeszahlen, 8.4.2006

vgl. "US-Regierung fürchtet Schadenersatzforderungen (Radiojod und Schilddrüsenkrebs)" im Artikel: "Klärung von Gesundheitsfolgen des Tschernobyl-Unfalls stösst auf Widerstand", Zeit-Fragen Nr.8, 1.3.2004

vgl. ".. stieg die Krebsrate um 20 Prozent", Journal of Epidemology and Community Health, 26.11.2004

vgl. "Wie hoch ist Krebsbelastung durch Atomkraftwerke (AKW) im Normalbetrieb?", Kinderkrebsregister der Universität Mainz u.a., 19.01.2003

vgl. Atomenergie und Gesundheit, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW), vgl. auch "Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl - 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe", Studie von IPPNW und Gesellschaft für Strahlenschutz

vgl. auch  "Die Verharmlosung der atomaren Niedrigstrahlung" (Dr. Rosalie Bertell, USA)

vgl. Atomreaktoren schädigen Volksgesundheit, Bericht zur Studie von Prof. Dr. Sternglass, Universität Pittsburgh USA, 20.7.2006

vgl. Strahlung und die Wirkung auf Menschen, ICRP (International Commission on Radiological Protection) und Bundesumweltministerium, 20.6.2007

vgl. AKW-Mitarbeiter sterben häufiger an Leukämie und Krebs, "Jedes mehr an Strahlung erhöht die Todeszahl. Langzeitstudie in Frankreich, Großbritannien, Japan, USA"; Forum, 29.7.2015

 

16) ECRR 2003 - Recommendations of the European Committee on Radiation Risk, Brussels 2003; vgl. die Kernaussagen aus diesem Bericht weiter unten bei Quellenangabe 16.

Schutz

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Chancen für unsere Zukunft
 

Die Bedeutung der einheimischen erneuerbaren Energien
 

www.SolarPeace.ch

 

 

Sicherer Schutz durch erneuerbare Energien

Alle diese Risiken und Nebenwirkungen der Atomkraftwerke (abgesehen vom bereits existierenden Atommüll) können leicht vermieden werden, indem die Nutzung der Atomenergie so schnell wie möglich beendet wird. 

Es gibt genügend Ersatzpotentiale durch sichere erneuerbare Energien (Sonne, Wasser, Wind, Biomasse/gas, Erdwärme) einschliesslich der notwendigen Technologien und finanziellen Mittel. 17)

Die Bedeutung der einheimischen erneuerbaren Energien im Gesamtzusammenhang von Frieden, Wirtschaft, Sicherheit, Neutralität und Ökologie ist mit vollständigen Quellenangaben auf www.SolarPeace.ch veröffentlicht.

17) vgl. "Ersatz-Potential für 15 Atomkraftwerke" , 'Energie&Umwelt', 1/03

und
Potenziale der rationellen Elektrizitätsverwendung und der Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien , Bundesamt für Energie (BfE), 30.1.2003

vgl. Vorhandene Technologien, mögliche Finanzmittel, zielgerichtete Massnahmen im Beitrag "sun21: Bundesrätin Calmy-Rey spricht zu Frieden durch saubere Energie - statt Krieg um Öl", SolarPeace.ch, 5.5.2004

vgl. "Ein Drittel des Atomausstiegs ist bereits geschafft", 29.4.2005
und
Obrigheim - Magazin zum Abschalten

sowie
"Atomkraft: Auslaufmodell der Energieverschwendung",  Bundesumweltministerium Deutschland anlässlich Tschernobyl-Jahrestag am 26.04.2005
 

Gesundheit

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Die ärztliche und ökologische Betrachtung lässt kein anderes Urteil zu, als die Inbetriebnahme von Atomkraftwerken als unverantwortlich zu bezeichnen.

 

Weitere Informationen:

"Die Folgen von Tschernobyl - Ein Überblick", Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW)

"Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl - 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe", Studie von IPPNW und Gesellschaft für Strahlenschutz, 06.04.2006

"Verschlußsache Tschernobyl - Die geheimen Dokumente aus dem Kreml - Unsere Kinder sterben. Helft uns!", Alla Jaroshinskaja, 376 Seiten, 16 Fotos und 40 Dokumente, ISBN 3-86163-062-1, 21.4.2006

"Atomenergie - Kalkulierte Menschenopfer" in Grün gewinnt - Die letzte Ölkrise und danach, Dr. Rudolf Rechsteiner

Ärztliches Memorandum zur industriellen Nutzung der Atomenergie

Vollständig zitierte Kurzfassung 18)
(ISBN 3-89189-015-X, Copyright emu Verlags- und Vertriebs-GmbH)

»Für die Beurteilung der Gesundheits- und Lebensbedrohung durch den Betrieb von Atomkraftwerken sind allein Ärzte, Biologen und Ökologen zuständig und niemand sonst. Seit der Atombombe weiss jeder, dass die Kernspaltung mit hohen Risiken für die Gesundheit behaftet ist. Schon beim Normalbetrieb ist eine Emission fester und gasförmiger Radionuklide in die Umgebung trotz Einhaltung grösster Sicherheitsmassnahmen nicht zu verhindern (daher Toleranzen).

In lebendigen Organismen beginnt die Wirkung ionisierender Strahlen mit dem Primärvorgang der Energieabsorption im atomaren und molekularen Bereich. Daran schliessen sich Sekundärreaktionen an, die zunächst einfacher chemischer Natur sind, bald aber in den Bereich komplizierter Stoffwechselreaktionen hineinreichen. Primärereignis und anschliessende radiochemische Sekundärfolgen führen zu zwei Typen von Strahlungsschäden: Zur Änderung von Zellstrukturen und Änderungen des Zellstoffwechsels.

"Was ist Ihnen lieber: Energie sparen und Nutzung der Sonnenenergie, dafür weniger Krebskranke und Erbgeschädigte, oder Atomstrom?"

(Prof. Dr. Dr. h.c. Karl Bechert, Atomphysiker)

Von den Befürwortern von Atomkraftwerken wird immer wieder die Strahlenbelastung durch Atomkraftwerke mit der natürlichen Grundstrahlung verglichen, um die Gefahren zu bagatellisieren. Dieser Vergleich ist vom wissenschaftlichen Standpunkt aus unhaltbar und irreführend, denn bei der kosmischen Strahlung handelt es sich vorwiegend um Strahlung, bei der keine radioaktiven Substanzen inkorporiert werden. Bei der Grundstrahlung sind zwar auch radioaktive Stoffe, z. B. C 14, beteiligt; der wesentliche Unterschied gegenüber den Emissionen aus Kernreaktoren besteht aber darin, dass es sich bei letzterem um radioaktive Substanzen handelt, die völlig neuartig sind. Ihre generelle Wirkung, die in der Erzeugung von somatischen und genetischen Schädigungen besteht, ist zwar bekannt, die spezifischen Wirkungen der zahlreichen Isotope sind aber noch längst nicht ausreichend erforscht. Vor allem über die Langzeit- und Spätwirkungen können noch keine Erfahrungen vorliegen, da die Verseuchung mit den Substanzen aus der künstlichen Kernspaltung erst seit relativ kurzer Zeit erfolgt.

Bei der Bestrahlung eines Menschen mit der maximal erlaubten Dosis wäre zu erwarten, dass ein Mensch unter zehn einen Lungenkrebs bekäme. Es gibt bis jetzt keine sicheren Daten, aus denen eine geringste Dosis von Plutonium 239 hervorgeht, unterhalb der keine Krebsentstehung möglich ist.

"Es gibt keinerlei Beweis dafür, dass es eine sichere Toleranzgrenze für die Strahlung gibt."

(Strahlenlaboratorium in Livermore / Kalifornien)

Die schädigende Wirkung selbst kleinster Strahlendosen wird über lange Zeiträume hinweg summiert.

In der Medizin wendet man Bestrahlung in Einzelfällen gezielt an. Kernindustrie verursacht völlig ungezielte Wirkungen, vor denen kein Lebewesen auf der Erde sicher ist. Nur 0,1 % des Brennmaterials im Reaktor wird in Energie umgesetzt, 99,9 % bleibt als hochradioaktiver Atommüll zurück. Es gibt keine Möglichkeit, Radioaktivität zu vernichten.

"Wir wollen nicht in einer atomaren Katastrophe untergehen, wir wollen nicht, dass unsere Nachkommen uns verfluchen, weil wir dem atomaren Wahnsinn nicht Widerstand geleistet haben!"

 (Prof. Dr. Dr. h.c. Karl Bechert, Atomphysiker)

Zusammenfassend muss festgestellt werden, dass vor allem ein Anwachsen erblicher Defekte als Folge der radioaktiven Verseuchung zu erwarten ist. Die ärztliche und ökologische Betrachtung lässt kein anderes Urteil zu, als die Inbetriebnahme von Atomkraftwerken nach dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik als unverantwortlich zu bezeichnen. Der grösste anzunehmende Unfall (GAU), der sich angeblich nie ereignen wird, ist im Atomreaktor von Tschernobyl Wirklichkeit geworden. Die Katastrophe hat die Gefahren unter Beweis gestellt.«

Dr. med. M. 0. Bruker
 

18) vgl. Ärztliches Memorandum zur industriellen Nutzung der Atomenergie, Dr. med. Max Otto Bruker, emu-Verlag, 5. Auflage (ISBN 3-89189-015-X).

vgl. AKW-Mitarbeiter sterben häufiger an Leukämie und Krebs, "Jedes mehr an Strahlung erhöht die Todeszahl. Langzeitstudie in Frankreich, Großbritannien, Japan, USA"; Forum, 29.7.2015

vgl. auch  "Die Verharmlosung der atomaren Niedrigstrahlung" (Dr. Rosalie Bertell, USA)

vgl. Radiation and Health , Dr. Bill Williams, energyscience.org.au, Nov 2006

vgl. auch  "Was tun bei Gift-Alarm? - Im Notfall fliehen?", Konradin Kreuzer (dipl. Ing. Chem. ETH)

vgl. auch ECRR 2003 - Recommendations of the European Committee on Radiation Risk, 'The Health Effects of Ionising Radiation Exposure at Low Doses and Low Dose Rates for Radiation Protection Purposes', Brussels 2003, ISBN 1-897761-24-4;
Hier einige Kernaussagen:

"... UN Declaration of Human Rights should be applied to the
question of avoidable radiation exposures ...."

"... the smallest <radioactive> dose has a finite, if small, probability of fatal harm."

"It is not possible accurately to determine ‘radiation dose to
populations’
... "

"... each exposure should be addressed in terms of its effects at the cell or molecular level."

"... recommends caution in attempting to gauge the effects of novel exposures by comparison with exposures to natural radiation."

"Comparisons between external and internal radiation exposures may also result in underestimates of risk since the effects at the cell level may be quantitatively very different."

"... physical models of radiation action cannot take precedence over epidemiological studies of exposed populations."

"... very little is known about the mechanisms leading from cell impact to clinical disease."

"... health effects relative to the radiation dose are proportionately higher at low doses ..."

"... unequivocal evidence of harm from internal irradiation at low dose."

"... the present cancer epidemic is a consequence ... and that more recent releases of radioisotopes to the environment from the operation of the nuclear fuel cycle will result in significant increases in cancer and other types of ill health."

"... the total number of deaths resulting from the nuclear project since 1945. ... 61,600,000 deaths from cancer, 1,600,000 infant deaths and 1,900,000 foetal deaths. ... 10% loss of life quality integrated over all diseases..."

"... nuclear power is a costly way of producing energy when human health deficits are included in the overall assessment."

 

Anhang 1

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Der Bundesrat ist dem langfristigen Wohlergehen der gesamten Bevölkerung und der gesamten Volkswirtschaft verpflichtet. 20)

Anhang: Offener Brief an Bundesrat und Parlament 19)
(Packungsbeilage für Atomstrom - revidierte Energieverordnung EnV)


Kilchberg, 26. November 2004
 

Atomkraftwerke und Jod-Tabletten
 
Für Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder lesen ...


Sehr geehrte Bundeskanzlerin,
Sehr geehrte Bundesrätin,
Sehr geehrter Bundesrat,
Sehr geehrte Präsidenten von National- und Ständerat

Jedes auch noch so harmlose Medikament hat eine Packungsbeilage zu Risiko und Nebenwirkungen, und jede Werbung muss darauf hinweisen. Jeder Patient kann individuell entscheiden, ob er das Medikament einnimmt und wenn Nebenwirkungen auftreten, so ist nur dieser eine Patient betroffen.

Bei Atomkraftwerken und Atomstrom gibt es keine Packungsbeilage zu Risiken und Nebenwirkungen und die Bevölkerung wird nach wie vor über Risiken und Nebenwirkungen nicht vollständig informiert. Die Risiken und Nebenwirkungen betreffen tagtäglich die gesamte Bevölkerung, auch den Besitzer eines Solarhauses, der keinen Atomstrom konsumiert. Da die Risiken und Nebenwirkungen von Atomkraftwerken die radioaktive Verseuchung des ganzen Landes beinhalten, sind künstlich errechnete Wahrscheinlichkeiten vollkommen unrelevant! Daher ist keine Versicherung bereit dieses Risiko zu übernehmen. Aber die Bevölkerung ist jeden Tag gezwungen dieses Risiko zu tragen.

"Kernindustrie verursacht völlig ungezielte Wirkungen, vor denen kein Lebewesen auf der Erde sicher ist."

(Dr. med. Max Otto Bruker)

Beigelegt erhalten Sie die Packungsbeilage zu Risiken und Nebenwirkungen von Atomkraftwerken und Atomstrom. Ich möchte vorschlagen, dass diese Packungsbeilage in Zukunft allen Lieferungen von Atomstrom beigelegt wird und jede Werbung für Atomstrom darauf hinweist. Dadurch wird das primäre Ziel der Stromkennzeichnung in der revidierten Energieverordnung (EnV) - "der Schutz und die transparente Information der Konsumentinnen und Konsumenten" - konsequent umgesetzt. 21)

Dieser offene Brief an Bundesrat und Parlament der Schweiz ist auf www.SolarPeace.ch als Anhang zum aktuellen Beitrag "Atomkraftwerke und Jod-Tabletten" zusammen mit weiteren Informationen, dem vollständigen "Ärztlichen Memorandum zur industriellen Nutzung der Atomenergie" und allen Quellenangaben veröffentlicht. Für Ihre geschätzte Antwort bedanke ich mich im voraus sehr herzlich.

Ich wünsche Ihnen eine frohe Weihnachtszeit und die Kraft im kommenden Jahr die notwendigen energiepolitischen Entscheidungen zu treffen. 22)

Mit freundlichen Grüssen

Wolfgang Rehfus
www.SolarPeace.ch
 

19) Der Originalbrief an Bundesrat und Parlament der Schweiz ... , SolarPeace.ch, 26.11.2004 und die Beilagen:
Packungsbeilage für Atomkraftwerke und Atomstrom ...
SolarPeace Flyer 





20) vgl.
Offener Brief an den Schweizerischen Bundesrat zur Verkehrs- und Energiepolitik!, SolarPeace.ch, 28.1.2004

vgl. "sun21: Pegasus erhebt sich aus dem Wasserschloss", Offener Brief an Bundesrat und Parlament der Schweiz, SolarPeace.ch, 28.6.2004

vgl. "Hat "Fahrenheit 9/11" Konsequenzen für die Schweiz?", Offener Brief an Bundesrat und Parlament der Schweiz, SolarPeace.ch, 30.8.2004





21) Revidierte Energieverordnung (EnV): "Die primären Ziele der Stromkennzeichnung sind der Schutz und die transparente Information der Konsumentinnen und Konsumenten.", "Herkunft des Stroms wird künftig deklariert", UVEK Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie, Kommunikation, Bundesamt für Energie, 10.11.2004





22) vgl. Vorhandene Technologien, mögliche Finanzmittel, zielgerichtete Massnahmen im Beitrag "sun21: Bundesrätin Calmy-Rey spricht zu Frieden durch saubere Energie - statt Krieg um Öl", SolarPeace.ch, 5.5.2004

Anhang 2

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Die Gefahrenzonen um die Atomkraftwerke 31)

 

 

 



Kosten und Haftpflicht bei nuklearen Unfällen (Tschernobyl 324 Mia. CHF, Fukushima 204 Mia. CHF, GAU in der Schweiz 4300 Mia. CHF), 20Minuten

vgl. 4'300 Milliarden Franken Risikokosten durch Atomenergie in der Studie "Verbesserte Deckung des Nuklearrisikos - zu welchen Bedingungen?", Bundesamt für Energie (Dezember 2000)
 

Jodpillen für Zürich oder Packungsbeilage für Atomstrom?

 

21.7.2013


Schweizer Behörden haben erkannt, dass Radioaktivität keine Grenzen kennt. Die Gefahrenzone von 20 km im Umkreis von Atomkraftwerken, in der permanent Jodpillen verteilt sind, soll auf 100 km vergrössert werden. In entfernteren Regionen wie Graubünden oder dem Tessin sollen die Tabletten neu innert 24 anstatt 12 Stunden verteilt werden.
31)

Da ein Atomkraftwerk täglich ebenso viel Radioakitvität produziert wie vier Hiroshima-Atombomben, ist leicht erkennbar, dass ein paar kleine Jodpillen die Bevölkerung nicht schützen können.
32) Diese Jod-Tabletten bieten ausdrücklich keinen Schutz gegen radioaktive Strahlung, die von aussen auf den Körper wirkt.33)

Damit wir endlich mit ganzer Kraft die Energiewende beginnen, wäre es sinnvoller jeder Stromrechnung eine Packungsbeilage für Atomstrom beizulegen. Dies würde die Bevölkerung über Fakten und Nebenwirkungen von Atomstrom informieren und dadurch zur Energiewende motivieren.
33)

Es verwundert nicht, dass gleichzeitig berichtet wurde «Die gesundheitlichen Folgen der Reaktor-Katastrophe im japanischen Fukushima sind gravierender als bisher bekannt».
34)

Die Folgen von Atomunfällen werden noch immer heruntergespielt. In der Pressemitteilung «Atomkraftwerke und Jod-Tabletten» sind klar verständliche Fakten mit direkt verknüpften Quellenangaben zu den Risiken und Nebenwirkungen von Atomstrom und Jod-Tabletten.
35)



Die ganze Pressemitteilung mit Quellenangaben lesen:
http://SolarPeace.ch/20041112_AKWundJodTabletten.htm


Die Packungsbeilage für Atomstrom lesen:
http://SolarPeace.ch/Download/20041112_AKW_JodTabletten_Memorandum.pdf
 

31) vgl. Risiko Atomunfall: Zürcher sollen Jodpillen lagern, Tagesanzeiger, 20.07.2013

 

32) vgl. Umfrage zeigt: Schweizer AKW wissen nicht was sie tun! Wieviel Radioaktivität produzieren die Schweizer Atomkraftwerke?, SolarPeace.ch, 1.9.2011



33) vgl.
Packungsbeilage für Atomkraftwerke und Atomstrom - Risiken und Nebenwirkungen , SolarPeace.ch, 12.11.2004

vgl. die offizielle Packungsbeilage der Jod-Tabletten , ATAG Wirtschaftsorganisationen AG (im Auftrag von Swissmedic), Kaliumiodid.ch



34) vgl. Erhöhtes Krebsrisiko bei 2000 Fukushima-Arbeitern, SRF, 20.07.2013

vgl. Fukushima: Noch ein Leck, Sonnenseite.com, 21.8.2013



35) vgl. Atomkraftwerke und Jod-Tabletten: Für Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder lesen ..., mit Kurzfassung zum Ärztlichen Memorandum zur Atomenergie, SolarPeace.ch, 12.11.2004



... weitere Informationen:

Jod-Kritik.de, Dagmar Braunschweig-Pauli, sowie das Kapitel 'Jod, Strontium, Krypton und Plutonium' in: Ärztliches Memorandum zur industriellen Nutzung der Atomenergie, Dr. med. Max Otto Bruker u.a.

UN-Resolution «Klimawandel durch Radioaktivität», SolarPeace.ch, 7.8.2009

Danke! Mercie! Grazie! Grazia fitg! – und eine Bitte ..., Offener Brief an die Energieministerin der Schweiz, SolarPeace.ch, 24.4.2012

PS ...

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