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Goldene Energieperspektiven für die Schweiz

Der Originalbrief an Bundesrat und Parlament der Schweiz ...
 

Autor:
Wolfgang Rehfus

Datum:
1.1.2005

Anhang:
23.1.2005

 ●  Ein einmaliger Goldschatz ...

 ●  ... für ein einmaliges Jahrhundertprojekt:  "Energiewende"

 ●  Beispiel 1:  das Potential für Solarenergie

 ●  Beispiel 2:  das Potential für Biogas

 ●  Investitionsvolumen und Finanzierung

 ●  Die internationale Vorbildfunktion der Schweiz

 ●  Anhang:  War for Oil in Iran?  -  Goldene Energieperspektiven ...

 ●  PS ...

Goldschatz

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Die 21 Milliarden müssen für ein einmaliges Jahrhundertprojekt verwendet werden.
 

Sehr geehrte Bundeskanzlerin,
Sehr geehrte Bundesrätin,
Sehr geehrter Bundesrat,
Sehr geehrte Präsidenten von National- und Ständerat

 

Über die Verteilung der 21 Milliarden des Goldschatzes der Schweizer Nationalbank wird seit langem debattiert. Der Bundesrat verzichtete Ende 2004 auf eine kurzfristige Ausschüttung der 21 Milliarden Franken aus den überschüssigen Nationalbank-Goldreserven. Weitere Entscheide wurden vertagt. 1)

"Der Bundesrat habe festgestellt, dass es weit und breit keine mehrheitsfähigen Vorschläge und neue Ideen gebe, was mit den 21 Milliarden anzufangen sei." 2)

Ein einmaliger Goldschatz ...

Da die Verteilung der 21 Milliarden einmalig ist - es gibt in der Zukunft keinen zweiten Goldschatz zu verteilen - sollte dieses Budget auch für ein einmaliges Projekt verwendet werden. Daher ist es nicht sinnvoll dieses Geld zur Schuldentilgung oder zur Sanierung einzelner Kassen zu verwenden, da dies nur zum Weiterwirtschaften wie bisher mit neuen Schulden in absehbarer Zeit führen würde.

Die 21 Milliarden müssen für ein einmaliges Jahrhundertprojekt verwendet werden, welches der ganzen Schweiz, der gesamten Schweizer Wirtschaft und der gesamten Schweizer Bevölkerung nützt.

1) "Goldene Lösung nicht gefunden.", NZZ, 22.12.2004, (Kopie )


2) "Gold-Entscheid verschoben", Tagesanzeiger, 22.12.2004, (Kopie
)

Jahrhundertprojekt

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Eine Investition in die Energiewende ist eine Investion in den Lebensnerv von Wirtschaft und Bevölkerung mit existentieller Bedeutung.

 


www.SolarPeace.ch

... für ein einmaliges Jahrhundertprojekt: "Energiewende"

Ein solch einmaliges Jahrhundertprojekt ist die dringend notwendige Energiewende, also der Umstieg von den veralteten, riskanten und zu ende gehenden fossil-atomaren Energieträgern (Erdöl, Erdgas, Uran) auf die zukunftsfähigen, sicheren und erneuerbaren Energien (Sonne, Wasser, Wind, Biomasse/gas, Erdwärme). 

Eine Investition in die Energiewende ist eine Investition in den Lebensnerv von Wirtschaft und Bevölkerung mit existentieller Bedeutung. Die resultierenden Chancen und die Bedeutung für Frieden, Wirtschaft, Sicherheit, Neutralität und Ökologie sind auf www.SolarPeace.ch mit zahlreichen Quellenangaben zusammengefasst. 3)

Alle Interessengruppen aus Politik, Wirtschaft und Bevölkerung profitieren von einer solchen Investition. Im Vergleich zu allen bisherigen Vorschlägen zur Verwendung des Goldschatzes sind Chancen und Bedeutung durch eine zukunftsfähige Energieversorgung mit erneuerbaren Energien mit Abstand die grössten. Daher sollte dieser Vorschlag in allen politischen Parteien mehrheitsfähig sein. Gleichzeitig würde die Schweiz eine bedeutende internationale Vorbildfunktion übernehmen.

Sofern das Geld zu 2/3 an die Kantone verteilt wird, sollten die Kantone durch eine konsequente und verbindliche Energiepolitik verpflichtet werden, die Gelder zum Aufbau der zukünftigen Energieversorgung mit erneuerbaren Energien zu verwenden. Das entspräche auch der Bundesverfassung (Art. 89) und dem Programm 'EnergieSchweiz', wodurch die Kantone zur Förderung der erneuerbaren Energien und zur Umsetzung der Schweizerischen Energiepolitik verpflichtet sind. Heute fehlen jedoch einheitliche Fördermassnahmen und konsequente energiepolitische Vorgaben ohne kantonale Unterschiede. 4)

3) vgl. "Chancen für unsere Zukunft - Die Bedeutung der einheimischen erneuerbaren Energien: Frieden - Wirtschaft - Sicherheit - Neutralität - Ökologie.", SolarPeace.ch, 14.11.2003


4) vgl. hierzu
Bitte einsteigen:  Die Fördermassnahmen der Solar-Kantone (Schweiz), SolarPeace.ch, 20.10.2003

Internationales Vorbild: Erneuerbare Energiengesetz EEG, "Eine Reihe europäischer Länder haben sich bei ihren Gesetzen für erneuerbare Energien am deutschen EEG orientiert - zum Beispiel Frankreich, Österreich, Irland und Spanien, ausserhalb Europas vor allem politische Schwergewichte wie China und Brasilien.", 25.04.2005

Solarenergie

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Jedes flache oder nach Süden geneigte Dach ohne Solaranlage ist eine ungenutzte Chance.
 


Solarstadion 6)


Solarhäuser & Fahrzeuge, verschiedene Beispiele mit Bildern, SolarPeace.ch

Beispiel 1: das Potential für Solarenergie

Alleine das Potential für Solarenergie aus Photovoltaik (Solarstrom) auf den dazu geeigneten Dachflächen beträgt zwischen 25% und 50% des heutigen Strombedarfs in der Schweiz. 5)

Da nur rund 25% des heutigen Strombedarfs durch erneuerbare Energien ersetzt werden müssen, würden bei diesem Szenario genügend Dachflächen zur direkten Wärmeerzeugung aus Sonnenkollektoren übrigbleiben. Diese singuläre Betrachtung der Solarenergie ohne Berücksichtigung der anderen erneuerbaren Energien zeigt das enorme Potential.

Für die Praxis erscheint eine Kombination von Solarenergie mit anderen erneuerbaren Energien und energieeffizienten Technologien sinnvoll. Insbesondere bei der Photovoltaik sind zu erwartende Preisreduktionen durch Massenproduktion sowie multifunktionale Synergien (z.B. architektonisches Stilmittel, Wetterschutz und Beschattung) zu beachten. Auf den Werksdächern von Michelin Deutschland entsteht derzeit auf über 200.000 m2 das weltweit grösste Photovoltaik-Kraftwerk zur Erzeugung des Jahresstrombedarfs von über 2.600 Haushalten. 6)

In Deutschland erreichte der Photovoltaikmarkt (Solarstrom) 2004 eine Verdopplung des Endkundenumsatzes auf circa 1,5 Milliarden Euro. Von diesem Wachstumstrend profitiert vor allem das deutsche Handwerk und der Mittelstand. Allein in der Photovoltaikbranche sind dieses Jahr über 5.000 Arbeitsplätze entstanden. 7)

Das zu Beginn des Jahres novellierte Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ist ein wichtiger Grund für das starke Wachstum im Photovoltaikmarkt. "Maßnahmen, die den handwerklichen Bereich betreffen, so wie es beim EEG der Fall ist, wirken sich direkt auf den Arbeitsmarkt aus", so Simon-Boris Estermann, Vorsitzender Bundesfachbereich Elektrotechnik ZVEH. 7), 8)

5) vgl. "Gemäss einer EU-Studie könnte 2010 mehr als ein Viertel des schweizerischen Stromverbrauchs auf Dächern produziert werden - mit Photovoltaik-Anlagen, die Sonnenlicht direkt in Strom umwandeln.", Greenpeace, 18.06.1997; vgl. auch "...realisierbares Potential von 30 bis 50%.", HAUS TECH Nr. 11, 2004, Handelszeitung Fachverlag

vgl. 2020: Solarstrom für eine Milliarde Menschen, "2040 ... 20 % der weltweiten Stromversorgung aus Solarenergie", Studie von Greenpeace und europäischer Industrieverband für Photovoltaik (EPIA), 19.01.2005 


6) vgl. den Abschitt: 'Potential für Solarenergie' in "Hat "Fahrenheit 9/11" Konsequenzen für die Schweiz?", SolarPeace.ch, 30.8.2004

vgl. Grösstes Photovoltaik-Kraftwerk der Welt, 60.000 Solarmodule mit rund 10 MWp, Sonnenseite.com, 26.12.2004

vgl. Solarenergie für 230.000 Haushalte in China, Sonnenseite.com, 30.6.2004

vgl. "Wind und Sonne wachsen 25%, die fossil-atomaren Energien nur 1%", World Council for Renewable Energy (WCRE), 31.12.2004


7) vgl. "Sonnenenergie schafft Arbeitsplätze", Sonnenseite.com, 26.12.2004; "... über 5.000 Arbeitsplätze", Europressedienst-Studie "Der Solarmarkt in Deutschland 2004"; 2004: Deutschland ist Solarstrom-Weltmeister!, UVS e.V., 14.01.2005


8) vgl. Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) mit Gesetzestext, Erklärungen und Vergütungssätze im Überblick, www.SolarServer.de

Biogas

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Heutige Biogas- sowie zukünftige Biogas-Hybridfahrzeuge.
 


Biogas-Tankstelle 10)


Solarhäuser & Fahrzeuge, verschiedene Beispiele mit Bildern, SolarPeace.ch
 

Beispiel 2: das Potential für Biogas

Das Potential von Biogas aus Grünabfällen und Gülle beträgt rund 40% des heutigen Energiebedarfs im Bereich der Schweizer Mobilität. 9)

Um dieses Potential auszuschöpfen sind Investitionen in die notwendigen Produktionsanlagen in der Landwirtschaft, in die Verteil-Infrastruktur einschliesslich Tankstellennetz und in das Ümrüsten heutiger Benzin- und Hybrid-Fahrzeuge auf Biogasbetrieb notwendig. Biogas-Hybrid-Fahrzeuge sind prinzipiell heute schon realisierbar. Auch die Förderung heutiger Hybrid-Fahrzeuge (Benzin-Elektro) ist sinnvoll und notwendig. 10)

"Am zukunftsträchtigsten sind Hybridfahrzeuge und Gasfahrzeuge oder solche mit Bio-Treibstoffen."  11)

In 10 bis 20 Jahren werden dann vielleicht auch Wasserstoff-Fahrzeuge einsetzbar sein, vorausgesetzt die notwendige Wasserstoffproduktion aus 100% erneuerbaren Energien wird aufgebaut und die noch immer bestehenden technischen und finanziellen Probleme können gelöst werden. In einigen Europäischen Städten, z.B. in Stuttgart, fahren schon heute wasserstoffgetriebene Brennstoffzellen-Busse täglich und zuverlässig im öffentlichen Verkehr. 12)

9) vgl. das Potential von Biogas für die Schweizer Mobilität in "sun21:  Pegasus fliegt mit Biogas (Potential von Biogas)", SolarPeace.ch, 28.6.2004



10)
vgl. "Neue Energie für Verkehrslösungen!" mit vielen vielen heute erhältlichen zukunftsfähigen Fahrzeugen, weiteren Informationen und Links, SolarPeace.ch, 14.1.2004

vgl. auch China wehrt sich gegen Spritfresser, Autos mit zu hohem Verbrauch dürfen ab 2005 nicht mehr verkauft werden; 3.1.2005, www.Sonnenseite.com


11) "Automobile Zukunftsperspektiven", Schweizerische Verband e’mobile, 2003


12) vgl. Brennstoffzelle und solarer Wasserstoff - ein Kraftpaket für die Zukunft?, 16.10.2004, SolarServer

vgl. Brennstoffzellenbusse für Stuttgart, Nachrichten rund um die Brennstoffzelle, DaimlerCrysler, 2003

Finanzierung

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Die Energiewende ist nur mit einer verbindlichen und konsequenten Energiepolitik erreichbar.
 


Leichtwindanlage ETH 16)


Photovoltaik-Dach ETH 16)


Photovoltaik-Fassade 16)


Sonnenkollektoren 16)


Hybridauto ETH 16)

Investitionsvolumen und Finanzierung

Für ein geschätztes Investitionsvolumen von jährlich etwa 1% bis 2% des Bruttosozialprodukts sind in der Schweiz während mindestens 10 bis 20 Jahren jährliche Investitionen und Fördermassnahmen von Bund und Kantonen zwischen 4 und 8 Milliarden Franken notwendig. 13)

Die Versicherungen weisen darauf hin, dass die rein materiellen Folgekosten des alten fossil-atomaren Weges, der ohnehin bald zu Ende sein wird, weit höher sind - vom Leid und Elend von Millionen Betroffener und von den Kriegsfolgen ganz abgesehen. 13)

"Wichtig ist das Ingangsetzen einer Innovationsdynamik in Richtung Effizienz- und Solarenergiewirtschaft." 14)

Die notwendigen Investitionen können aus folgenden drei prinzipiellen Komponenten finanziert und den Bereichen Elektrizität, Mobilität und Wärme zugeordnet werden:

  1. Mindestens 1 Milliarde jährlich aus den überschüssigen Nationalbank-Goldreserven. 15)

  2. Mindestens 1 Milliarde jährlich aus dem von Bundesrat und Parlament bewilligten Avanti-Budget. 16)

  3. Mindestens 1 Milliarde jährlich aus dem Verteidigungsbudget gem. dem VBS-Vorschlag zur Armee-Halbierung. 17)

Weitere Finanzierungsmöglichkeiten sind: 18)

  1. Die Streichung von bestehenden Subventionen (Erdöl, Erdgas, Uran, agro-chemische Landwirtschaft). Heutige Subventionen in der agro-chemischen Landwirtschaft können wieder in die Landwirdschaft investiert werden (z.B. zur Förderung von Biogasanlagen in der Landwirtschaft sowie von Solaranlagen auf den Dachflächen landwirtschaftlicher Gebäude).

  2. Sinkende Preise am Strommarkt können direkt für Fördermassnahmen verwendet werden. Am Strommarkt sind rentable Einspeisevergütungen und der Bezug von Naturstrom ohne Aufpreis dringend notwendig.

  3. Bonus-Malus-Systeme zur Förderung zukunftsfähiger Technologien (erneuerbare Energien) durch Abgaben auf veraltete Technologien (fossil-atomare Energien).

  4. "CHF Staatsanliehen Solarenergie" und "CHF Staatsanliehen Erneuerbare Energien" mit einem attraktiven Zinssatz können der breiten Bevölkerung eine verantwortungsvolle, sichere und rentable Beteiligung an diesem Jahrhundertprojekt ermöglichen (Energiezukunfts-Garantien analog zu Exportrisiko-Garantien).

13) vgl. Krieg um Öl oder Frieden durch die Sonne, Dr. Franz Alt, Riemann-Verlag, ISBN 3-570-50032-2


14) zitiert aus: Das "Primat der Politik" und die "Grenzen des Wachstums",
"Dialoge 2000, Strategien gegen den Klimakollaps", Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. GDV, 15.11.2000


15) vgl. "Goldene Lösung nicht gefunden.", NZZ, 22.12.2004, (Kopie
)

"Der Ersatz des Atomstroms kostet 3 Franken pro Kopf und Woche.", Bundesrat Moritz Leuenberger, SF1 'Arena' 2.5.2003; "Die Ausstiegskosten betragen bis zu 1 Milliarde Franken pro Jahr.", BFE 2003; vgl. Manager sagen: YES, We Can!, SolarPeace.ch,
9.5.2003



16) vgl.
Offener Brief an den Schweizerischen Bundesrat zur Verkehrs- und Energiepolitik!, SolarPeace.ch, 28.1.2004

Die jährlich ca. 1.2 Milliarden Franken des Avanti-Budgets ermöglichen z.B., dass in 10 Jahren nur noch zukunftsfähige Fahrzeuge in Verkehr gesetzt werden. Vgl. den Abschnitt "Mögliche Finanzmittel" im Beitrag "sun21: Bundesrätin Calmy-Rey spricht zu "Frieden durch saubere Energie - statt Krieg um Öl", SolarPeace.ch, 5.5.2004


17) vgl. VBS will Armee halbieren
, Sonntagszeitung, 4.4.2004


18) vgl. den Abschnitt "Vorhandene Technologien, mögliche Finanzmittel, zielgerichtete Massnahmen" im Beitrag "sun21: Bundesrätin Calmy-Rey spricht zu "Frieden durch saubere Energie - statt Krieg um Öl", SolarPeace.ch, 5.5.2004

Vorbildfunktion

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Die Ansprüche von Wirtschaft, Sicherheit, Neutralität, Ökologie und Frieden ernst nehmen.

 


www.SolarPeace.ch

Die internationale Vorbildfunktion der Schweiz

Sowohl zur Information der Bevölkerung als auch im Sinne einer wirksamen internationalen Vorbildfunktion der Schweiz, ist die klare und konsequente Veröffentlichung der Massnahmen und Ziele von Bedeutung. Zusammengefasst ergeben sich für das Jahrhundertprojekt Energiewende die folgenden Bereiche (vgl. www.SolarPeace.ch): 19)

●  Energiepolitische Friedens- und Verteidigungspolitik

●  Energiepolitische Wirtschaftspolitik

●  Energiepolitische Sicherheitspolitik

●  Energiepolitische Neutralitätspolitik

●  Energiepolitische Umweltpolitik

Dieses Konzept für das Jahrhundertprojekt Energiewende ist ein aktiver Beitrag zum Frieden mit mehreren wichtigen internationalen Vorbildfunktionen:

●  Die Vermeidung von Kriegsursachen durch technologische anstatt durch militärische Lösungen für die Versorgungsprobleme aufgrund der weltweit zu ende gehenden fossil-atomaren Energierohstoffe. 20)

●  Nach jahrzehntelanger Auslandabhängigkeit durch 80% importierte Energie ermöglicht dieses Konzept erstmals eine Schweizer Neutralität, d.h. eine echte Unabhängigkeit für die existentielle Versorgung von Wirtschaft und Bevölkerung mit sicherer und sauberer Energie. 19)

●  Die zentralen Vorteile dieses energiepolitischen Konzepts sind die enormen wirtschaftlichen Impulse mit neuen zukunftsfähigen Arbeitsplätzen und Exportmöglichkeiten, 19)

●  die Vermeidung existentieller Sicherheitsrisiken (z.B. die radioaktive Verseuchung durch menschliches und technisches Versagen, Terror, Erdbeben, etc.),  21)

●  sowie die automatisch resultierenden Auswirkungen für Ökologie, Klima, Gesundheit und Lebensgrundlagen. Aus wirtschaftlicher Sicht ist zu beachten, dass Lebensgrundlagen immer gleichzeitig auch wirtschaftliche Grundlagen sind. 19)

 

Mit freundlichen Grüssen 22)
 

Wolfgang Rehfus
www.SolarPeace.ch

19) "Chancen für unsere Zukunft - Die Bedeutung der einheimischen erneuerbaren Energien: Frieden - Wirtschaft - Sicherheit - Neutralität - Ökologie.", SolarPeace.ch, 14.11.2003



20) vgl. "War for Oil?  Please vote for Peace!", SolarPeace.ch, 2.10.2004



21) vgl. Atomkraftwerke und Jod-Tabletten "Für Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder lesen ...", SolarPeace.ch, 12.11.2004



22) vgl. "Für Energiekapitäne wäre Handlungsbedarf gegeben - jetzt"
, "Sichtweite und Bremsweg", energie extra 4/04, Publikation des Bundesamts für Energie BFE, August 2004



vgl. auch Es wäre an der Zeit, mit Überzeugung in alternative Energieformen zu investieren.
"Wir sind von einer nachhaltigen Energiepolitik weit entfernt, obwohl es an der Zeit wäre, mit Überzeugung in alternative Energieformen zu investieren. ... Heuchlerisch ist, wer <über EnergieSchweiz> trotzdem von nachhaltiger Energiepolitik spricht.", Im Brennpunkt - Serie Energie, Tagesanzeiger, 24.6.2004

Anhang:

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Da die Politik die Weichen für erneuerbare Energien noch immer nicht gestellt hat, bleibt Erdöl auf absehbare Zeit ein Lebensnerv von Wirtschaft und Bevölkerung.

Trotz der enormen Abhängigkeit vom Erdöl würde die Weltöffentlichkeit Kriege um Öl niemals akzeptieren.

Friedens- und Energiepolitik sind Informationsprobleme.

NEWs:   War for Oil in Iran?  -  Goldene Energieperspektiven ...

SolarPeace Rundschreiben vom 23.1.2005
 

Im offenen Brief an UN Generalsekretär Kofi Annan "War for Oil? - Please vote for Peace!" (2.10.2004) wurden Vorräte und Bedarf an Erdöl und Erdgas, sowie die Kriege in Afghanistan und Irak anhand eines Dokuments des Center for Defense Information (USA, 13.6.2002) analysiert. Der Brief ist auf www.SolarPeace.ch [Archiv] zusammen mit direkt verknüpften Quellenangaben veröffentlicht. 23)

Im Dezember 2004 berichteten die Medien über den Lauschangriff auf IAEA-Chef El Baradei (12.12.2004). Steht der Chef der internationalen Atomenergiebehörde im Weg, um 'mehrheitsfähige Gründe' für ein 'militärisches Absichern' der Erdöl-Reserven des Iran vorzubereiten? Trotz der enormen Abhängigkeit vom Erdöl würde die Weltöffentlichkeit Kriege um Öl niemals akzeptieren. 24)

Jetzt berichtete die BBC "US special forces 'inside Iran'" und fragt "Is Iran next for US military?" (17.1.2005). Und das Magazin 'New Yorker' zitierte Seymour Hersh: "Intelligence officials have revealed that Iran is the Bush administration's next strategic target".

Heute - nach dem Irak-Krieg - ist der Iran das Land mit den grössten Erdölreserven, die dem Weltmarkt und den Industrieländern noch nicht frei zur Verfügung stehen. Da die Politik die Weichen für erneuerbare Energien noch immer nicht gestellt hat, bleibt Erdöl auf absehbare Zeit ein Lebensnerv von Wirtschaft und Bevölkerung. 23)

Ende 2004 hat der Bundesrat alle Entscheide zu den überschüssigen Nationalbank-Goldreserven vertagt, da "es weit und breit keine mehrheitsfähigen Vorschläge und neue Ideen gebe, was mit den 21 Milliarden anzufangen sei. 26)

Zum Jahresbeginn 2005 wurden Bundesrat und Parlament der Schweiz im offenen Brief "Goldene Energieperspektiven für die Schweiz!" aufgefordert die Goldreserven aufgrund der beschriebenen Notwendigkeiten und Chancen für Frieden, Wirtschaft, Sicherheit, Neutralität und Ökologie (vgl. www.SolarPeace.ch) energiepolitisch einzusetzen und eine internationale Vorbildfunktion zu übernehmen. Die finanziellen und die technologischen Möglichkeiten sind mehrfach vorhanden. Der offene Brief gibt einen Überblick und ist mit allen Quellenangaben und Links auf www.SolarPeace.ch [Aktuell] veröffentlicht.  27)


Mit freundlichen Grüssen

Wolfgang Rehfus
www.SolarPeace.ch

23) vgl. "War for Oil?  Please vote for Peace!", SolarPeace.ch, 2.10.2004

vgl. "Chancen für unsere Zukunft - Die Bedeutung der einheimischen erneuerbaren Energien: Frieden - Wirtschaft - Sicherheit - Neutralität - Ökologie.", SolarPeace.ch, 14.11.2003


24) vgl. "Iran keine unmittelbare atomare Bedrohung", Lauschangriff auf IAEA-Chef El Baradei, FTD, 12.12.2004 (Kopie
);


25) vgl. Analysis: Is Iran next for US military?, BBC News, January 17th, 2005 (Kopie
);

"In the New Yorker magazine, Hersh says intelligence officials have revealed that Iran is the Bush
administration's "next strategic target". US special forces 'inside Iran',  BBC News, January 17th, 2005 (Kopie
)

"Iran sei «das nächste strategische Ziel»", US-Geheimkommandos im Iran?, Tagesanzeiger, 17.1.2005 (Kopie
)


26) "Gold-Entscheid verschoben", Tagesanzeiger, 22.12.2004, (Kopie
)


27) vgl. Goldene Energieperspektiven für die Schweiz, SolarPeace.ch, 1.1.2005
 



www.SolarPeace.ch

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