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Solarfabriken anstatt Kampfjet-Lärm

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Autor:
Wolfgang Rehfus

Datum:
16.2.2008

aktualisiert:
2.8.2009

 ●  Volksinitiative «Gegen Kampfjet-Lärm in Tourismusgebieten in Friedenszeiten»

 ●  Wirtschaftliche Chancen

 ●  Sicherheitspolitische Chancen

 ●  PS ...

Volksinitiative

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Fondation Franz Weber

Volksinitiative:

Die Volksinitiative «Gegen Kampfjet-Lärm in Tourismusgebieten in Friedenszeiten» ist wirtschaftlich und sicherheitspolitisch sinnvoll.

Der ohrenbetäubende Fluglärm der Kampfjets verunmöglicht Ruhe und Erholung der Feriengäste in der einmaligen und atemberaubend schönen Region Meiringen-Hasliberg und im Wallis.  Das touristische Potential dieser Ferienregionen kann wegen des Kampfjet-Lärms nicht voll ausgeschöpft werden, da viele Feriengäste abgeschreckt werden oder nicht wieder kommen.  Die wenigen hundert Stellen der Militärflughäfen stehen in keinem Verhältnis zu zehntausenden Arbeitsplätzen im Tourismus. 1)

1) «Gegen Kampfjet-Lärm in Tourismusgebieten in Friedenszeiten», Volksinitiative der Fondation Franz Weber, Abstimmung am 24.2.2008:

Ja zur Schweizer Luftwaffe ohne Lärmterror

Ja zur Erhaltung zehntausender Arbeitsplätze

Ja zur Rettung von Klima und Umwelt

Ja zu EURO 2008 und zum Schweizer Tourismus

vgl. Fußball-Europameisterschaft: Schweiz schlägt Österreich (solar), Photon, 17.02.2008

Wirtschaft

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Es ist höchste Zeit für massive Investitionen in den Aufbau der Erneuerbaren Energien.

 

Wirtschaftliche Chancen:

Beispiel Meiringen-Hasliberg:  In der grossen Ebene zwischen Meiringen und Brienzersee, die verkehrstechnisch mit Autobahnanschluss und Bahn hervorragend erschlossen ist, können mehrere Solarfabriken gebaut werden, so dass ein «Solar Valley Hasliberg» entsteht.  Dies schafft viele hundert zukunftsfähige Arbeitsplätze. Voraussetzung für diese hochqualifizierten Arbeitsplätze ist ein stark reduzierter Kampfjet-Lärm, wodurch auch eine begrenzte zivile Teilnutzung des Flugplatzes möglich und zum zusätzlichen wirtschaftlichen Standortvorteil wird.  Als Folge kann die ganze Region am wirtschaftlichen Aufschwung der Solarbranche mit Milliardenumsätzen teilnehmen.  Die positiven Auswirkungen auf die lokale Steuerpolitik und auf tourismusunterstützende Attraktionen (Besichtigung Solarfabrik, Solar-Infozentrum, etc.) seien nur am Rande erwähnt.

Der noch junge Solarmarkt verzeichnet höchste Zuwachsraten.  Die Bank Sarasin rechnet weltweit mit über 20% Wachstum jährlich bis 2020.  Bereits heute sind alleine in Deutschland über 54'000 Menschen in der Solarbranche beschäftigt, bis 2020 werden es ca. 200'000 sein.  Die Solar-Fabrik AG in Freiburg i.Br. baut derzeit eine dritte Produktionsstätte für Solarstrommodule und schafft 70 neue Arbeitsplätze.  Die EverQ GmbH in Bitterfeld hat 2007 durch die Inbetriebnahme eines zweiten Werkes die Belegschaft um 450 auf über 800 Mitarbeiter erweitert.  Die Conergy AG will in ihrer neuen vollintegrierten Solarfabrik in Frankfurt (an der Oder) zur Massenproduktion vom Wafer über die Zelle bis zum Solarmodul mittelfristig über 1'000 Arbeitsplätze schaffen. 2)

Investoren gibt es auch in der Schweiz.  Im Tessin baut die italienische Firma Pramac dieses Jahr mit 140 Millionen Franken eine Fabrik für modernste Solarzellen und schafft 150 Arbeitsplätze, wobei eine Verdopplung der Produktionsmenge bereits vorgesehen ist.  Flexcell baut  in Yverdon-les-Bains eine neue Produktion mit 80 neuen Arbeitsplätzen.  Good Energies Inc. mit Sitz in Zug ist mit einem Investitions-Portfolio von über 7 Milliarden US$ weltweit einer der grössten Investoren für Erneuerbare Energie und Energieeffizienz und möchte pro Jahr eine halbe Milliarde US$ in die Energiewende investieren - bis jetzt (fast) ausschliesslich im Ausland. 3)

Einige Schweizer Solar-Firmen sind Weltspitze und könnten ihr Know-how im «Solar Valley Hasliberg» konzentrieren und Produktionskapazitäten aufbauen. Solarfabriken verkaufen ihre Produkte international.  Aber auch in der Schweiz besteht ein enormes Absatzpotential, denn mit Solaranlagen auf heute bestehenden und geeigneten Dachflächen können 30% bis 50% des Schweizer Strombedarfs erzeugt werden.  Die technologische Entwicklung verläuft rasant und einige Firmen peilen bereits Netz-Parität an. Das heisst, dass Solarstrom so viel kostet wie der heutige konventionelle Strommix. 4)

2) vgl. Studie "Solarenergie 2007, Der Höhenflug der Solarindustrie hält an", Bank Sarasin, November 2007

vgl. Erneuerbare Energien bleiben auch in unsicheren Märkten attraktiv, 9.3.2008, Bank Sarasin

vgl. "Solarbranche bedeutsamer Wirtschaftsfaktor", Solar-Fabrik AG, 13.11.2007

vgl. "Solar-Fabrik AG realisiert drittes Werk zur Solarmodulproduktion", Solar-Fabrik AG, 13.11.2007

vgl. "Meilenstein ihres rasanten Wachstums", EverQ GmbH, 19.06.2007

vgl. "Conergy schafft 1'000 Arbeitsplätze durch modernste Solarfabrik in Frankfurt (Oder)", Conergy AG, 12.11.2006

 

3) vgl. Im Tessin entsteht eine Fabrik für modernste Solarzellen., Tagesanzeiger, 13.2.2008; vgl. auch Größte Solarmodul-Fabrik der Schweiz eröffnet (150 Hightech-Arbeitsplätze), 29.7.2009, Pramac  und Oerlikon Solar

vgl. "Flexcell to build a new production facility at Yverdon, 80 new jobs created", Flexcell, 3.10.2007

vgl. Investment Portfolio, Good Energies Inc., 2008

 

4) vgl. z.B. Flexcell, Flisom AG, Oerlikon Solar, 3S SWISS SOLAR SYSTEMS AG

vgl. "Gemäss einer EU-Studie könnte 2010 mehr als ein Viertel des schweizerischen Stromverbrauchs auf Dächern produziert werden - mit Photovoltaik-Anlagen, die Sonnenlicht direkt in Strom umwandeln.", Greenpeace, 18.06.1997

vgl. "...realisierbares Potential von 30 bis 50%.", HAUS TECH Nr. 11, 2004, Handelszeitung Fachverlag

vgl. Studie «Vision einer Schweizer Energieversorgung mit Zukunft: Ressourcen und Technologien» , PDF 2.4 MB, Centre of Appropriate Technology and Social Ecology CATSE (Ökozentrum Langenbruck), März 2008

vgl. auch Hat "Fahrenheit 9/11" Konsequenzen für die Schweiz?, offener Brief an den Bundesrat, SolarPeace.ch, 30.8.2004

Sicherheit

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Solarfabriken sind ein ursächlicher Beitrag zur Vermeidung von internationalen Konflikten und somit Verteidigungs- und Friedenspolitik.

www.SolarPeace.ch

Sicherheitspolitische Chancen:

Internationale Konflikte werden heute um Energieressourcen geführt (Beispiel Irak).  Solarfabriken ermöglichen den Aufbau einer zukunftsfähigen Energieversorgung und somit Unabhängigkeit von riskanten fossil-nuklearen Energieträgern.  Der Aufbau von Solarfabriken und die Nutzung der erneuerbaren Energien sollte Teil einer Landesverteidigung sein, welche nicht nur Abschreckung und Schadensbegrenzung im Konfliktfall (Symptombekämpfung) betreibt, sondern die Ursachen heutiger internationaler Konflikte verringert. 5)

Der Aufbau von Solarfabriken und die Nutzung der erneuerbaren Energien sind ein ursächlicher Beitrag zur Vermeidung internationaler Konflikte, was einer konsequenten Umsetzung des Verteidigungsauftrags der Schweizer Armee und der Schweizer Neutralitäts- und Friedenspolitik entspricht.

Ein JA zur Volksinitiative «Gegen Kampfjet-Lärm in Tourismusgebieten in Friedenszeiten» ist Voraussetzung und ein erster Schritt zum Aufbau eines «Solar Valley Hasliberg» und ermöglicht eine energie- und verteidigungspolitische Vorbildfunktion der Schweiz. 6)


 

5) vgl. die Studie "Chancen für unsere Zukunft", SolarPeace.ch, 14.11.2003

vgl. Peak Oil:  Der Kampf ums Erdöl, Dr. Daniele Ganser, Historisches Seminar Universität Basel

vgl. auch Iranisches Atom-Virus gefährlicher als
Vogelgrippe - aber heilbar
, SolarPeace.ch, 7.4.2006; und
Ursächliche Lösung im Atom-Konflikt Iran - oder Krieg um Öl?
im Beitrag Glaubhafte Friedenspolitik..., SolarPeace.ch, 24.5.2005

 

6) «Gegen Kampfjet-Lärm in Tourismusgebieten in Friedenszeiten», Volksinitiative der Fondation Franz Weber, Abstimmung am 24.2.2008:

Ja zur Schweizer Luftwaffe ohne Lärmterror

Ja zur Erhaltung zehntausender Arbeitsplätze

Ja zur Rettung von Klima und Umwelt

Ja zu EURO 2008 und zum Schweizer Tourismus

vgl. Fußball-Europameisterschaft: Schweiz schlägt Österreich (solar), Photon, 17.02.2008

PS ...

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Bitte weitersagen ...

P.S. Rund 2500 Personen, Politiker und Entscheidungsträger weltweit erhalten die SolarPeace-Informationen. Alle Emails und Briefe werden mit Naturstrom erstellt. Das ist sauberer Strom aus 100% Erneuerbaren Energien (Sonne, Wasser, Wind, Biomasse, Erdwärme). Nachfrage erzeugt Investitionen und Angebot. Jede Naturstrombestellung unterstützt den Aufbau einer zukunftsfähigen Energieversorgung und ist wirksamer Klimaschutz.

Bitte geben Sie diese Informationen an interessierte Personen weiter. 

Herzlichen Dank!

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Solarfabriken anstatt Kampfjet-Lärm

«Packungsbeilage für Atomkraftwerke und Atomstrom - Risiken und Nebenwirkungen»

Iranisches Atom-Virus gefährlicher als Vogelgrippe - aber heilbar ... Ursächliche Lösung im Atom-Konflikt Iran - oder Krieg um Öl?

Vorbild: "U.S. Mission Solar Energy Project"

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